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Anna Kasprzak und ihr Neuer siegen im Preis der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände Aachen

Erst rund zwei Monate sitzt die dänische Dressurreiterin…


Erst rund zwei Monate sitzt die dänische Dressurreiterin Anna Kasprzak im Sattel von Quarton, dem Pferd, von dem sie hofft, dass er eines Tages ihr nächster Star wird. Eine völlig berechtigte Hoffnung, wie sich heute im Preis der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände Aachen, Prix St. Georges, zeigte.

Einige der besten Nachwuchspferde Deutschlands mussten sich heute hinter Anna Kasprzak und Quarton einreihen. Der achtjährige Quaterback-Sohn kam mit 72,237 Prozent aus dem Viereck. Platz zwei ging nach Spanien, an Juan Matute Guimon und den zehn Jahre alten Don Crusador-Sohn Dhannie Ymas mit 71,947 Prozent.

Erst dahinter platzierten sich die für den Nürnberger Burg-Pokal – sozusagen die nationale Meisterschaft der Nachwuchspferde – qualifizierten deutschen Zukunftspferde. Und zwar gleichauf. Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg auf der Belissimo M-Tochter Brisbane und Reitmeister Hubertus Schmidt im Sattel des Westfalen-Hengstes Escolar v. Estobar teilten sich Rang drei mit jeweils 70,816 Prozent.

Rang fünf und sechs sicherten sich die beiden Mannschafts-Olympiasieger von Rio, Kristina Bröring-Sprehe und Sönke Rothenberger. Bröring-Sprehe stellte einen potenziellen Nachfolger für ihr Olympiapferd Desperados vor, den achtjährigen Destiny, übrigens ein Sohn ihres Erfolgspartners (70,474 Prozent). Rothenberger ritt den erst siebenjährigen Sankt Anton, der hier in Aachen sein erstes internationales Turnier ging und mit  70,342 Prozent aus dem Viereck kam.

Die Freude bei Anna Kasprzak über den heutigen Sieg war riesig. Sie hat große Pläne mit Quarton. Anfang des Jahres fiel er ihr erstmals bei einer Veranstaltung auf. Seitdem ging er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Und als dann ihr Trainer Andreas Helgstrand anrief und sagte, er habe festgestellt, dass Quarton sich nicht nur gut bewegen könne, sondern auch ein ausgesprochenes Talent für Piaffe und Passage besäße, war die Sache klar. „Ich wollte gerne einen Nachfolger für Pepe haben (ihr Championatspferd Donnperignon, Anm. d. Red.)“, erklärte Kasprzak. Sie erzählte, bei Quarton stimme nicht nur die Begabung, sondern vor allem auch das Interieur: „Es macht unheimlich Spaß ihn zu reiten. Er ist so unkompliziert, nicht nur unter dem Sattel, sondern auch im Umgang.“ Für das Pferd war es das erste Mal in Aachen. „Er hat schon ein bisschen gestutzt als wir ins Stadion kamen“, gibt seine Reiterin zu. „Aber er ging trotzdem weiter.“ Und genau das macht ja das gute Interieur eines Pferdes aus. Wie sagte gestern Springreiterkollege Sergio Alvarez Moya? „In Aachen erkennt man die Qualität der Pferde.“

Erster U25-Nationenpreis der Dressurreiter um den Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung in die Niederlande

2017 ist ein historisches Jahr im Deutsche Bank-Stadion….


2017 ist ein historisches Jahr im Deutsche Bank-Stadion. Erstmals wurde ein Nationenpreis für die Dressurreiter unter 25 Jahren ausgetragen, der Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Diese Premiere sollte den Niederländern heute dabei helfen, ein Trauma zu überwinden.

„Aachen hat immer etwas Spezielles für uns“, verriet Alex van Silfhout, der Equipechef des niederländischen Dressurnachwuchses. Damit meinte der Vater von Olympiareiter Diederik van Silfhout nicht nur die besondere Atmosphäre in der Soers, sondern auch den Sport selbst: „In Aachen sind wir nie gut!“ Den Grund dafür glaubt er auch zu kennen: „Die Deutschen sind zu stark.“ Heute gelang es dem Team NED jedoch ganz locker, die deutsche Mannschaft hinter sich zu lassen.

Mit 145,605 Punkten gehen Maxime van der Vlist auf Bailey (72,289 Prozent), Denise Nekeman mit Boston STH (68,395 Prozent) sowie Anne Meulendijks auf MDH Avanti (73,316 Prozent) als erste U25-Nationenpreissieger im Deutsche Bank-Stadion in die Geschichte des CHIO Aachen ein. Diese drei gehören zu dem Besten, was Holland in dieser Altersklasse vorzuweisen hat, betonte van Silfhout und schob lachend hinterher: „Dieses Jahr haben wir nichts zu jammern!“

Das Nachsehen hatte die Dauerkonkurrenz aus Deutschland, die es auf 140,868 Punkte brachte. Schon für die erste Reiterin, Lisa-Maria Klössinger auf FBW Daktari, eigentlich eines der stärksten deutschen Paare, lief es heute nicht optimal: „Das Viereck ist anders als sonst“, stellte Klössinger fest, „allein von der Größe her. Da wurde Daktari etwas schüchtern.“ Sicherlich auch ein Grund, weshalb die beiden „Höhen, aber auch Tiefen“ hatten, wie U25-Bundestrainer Sebastian Heinze resümierte. Am Ende gab es aber immerhin noch 69,789 Prozent.

Für Bianca Nowag und Fair Play BB lief es hingegen richtig rund. Die 22-Jährige berichtete: „Ich hatte ein sehr gutes Reitgefühl. Bei Fair Play ist es so, je beeindruckender die Umgebung, desto besser geht sie.“ Und auch bei ihr selbst mache sich vor so einer Kulisse eher „positive Nervosität“ breit, erzählte Bianca Nowag. Kein Wunder: „Man ist schon stolz hier reiten zu können“, so die Europameisterin der jungen Reiter von 2015. Sie erhielt 71,079 Prozent und ein dickes Lob vom Bundestrainer oben drauf: „Sie hat genau das aufs Viereck gebracht, was wir uns erhofft haben!“

Die dritte im Team war Juliette Piotrowski auf Sir Diamond. Als einziges Paar der Mannschaft kannten die beiden die Soers bereits aus dem Vorjahr. Damals starteten sie zwar in der U25-Tour, aber eben ohne Nationenpreis. Mit 69,789 Prozent blieben auch sie etwas unter ihren Möglichkeiten.

Rang drei ging an die stark reitenden Schwedinnen Lina Jönsson auf Quentin (69,316 Prozent). Mathilde Hannell mit Deela Mae (66,605 Prozent ) und Josefin Gyllenswärd mit Don Angelo (71,158 Prozent) mit insgesamt 140,474 Punkten.

Das Fazit von U25-Bundestrainer Sebastian Heinze zum ersten U25-Nationenpreis im Deutsche Bank-Stadion war trotz der sportlichen Niederlage gegen die Dauerrivalen aus dem Nachbarland durchweg positiv: „Für die Reiter ist das die ideale  Möglichkeit zu lernen, mit dem Druck umzugehen. Für die Mannschaft zu reiten, ist immer noch etwas anderes als wenn man nur für sich selbst kämpft. Zwar sind alle drei bereits championatserfahren. Aber in Aachen mit den Großen zu reiten, ist doch immer noch etwas anderes …“

Die Herausforderin: Im Gespräch mit US-Dressurstar Laura Graves

Wer, wenn nicht Laura Graves? Die US-Dressurreiterin ist…


Wer, wenn nicht Laura Graves? Die US-Dressurreiterin ist eine der Wenigen, eigentlich sogar die Einzige, der zugetraut wird, dass sie am Thron von Dressur-Superstar Isabell Werth rütteln kann. Und genau das hat sich die 29-Jährige mit ihrem außergewöhnlichen „Verdades“ vorgenommen. Wir haben sie beim Training in Belgien besucht und erfahren, was sie über Isabell Werth denkt, was den CHIO Aachen zum CHIO Aachen macht und wieso sie bei ihrem ersten Aachen-Start auf einmal ganz dringend in ein Musikgeschäft musste.

Frage: Die Geschichte von Ihnen und Ihrem Pferd Verdades ist außergewöhnlich…

Graves: Er war ein echter Glückstreffer. Er ist als Fohlen zu mir gekommen, war sechs Monate alt. Wir haben ihn nur aufgrund eines Videos gekauft, und nun hat er mich zu dem gemacht, was ich bin. Letztes Jahr hat er mich zu einer olympischen Bronzemedaille gebracht, zum Weltcup-Finale, wir haben eine WM zusammen bestritten und jetzt bereite ich mich auf die WM im nächsten Jahr vor.

Frage: Auch Ihre eigene Geschichte ist anders als die der meisten Top-Reiter…

Graves: Es ist leicht, wenn Du in eine Familie hineingeboren wirst, bei denen die Pferde zum leben bereits dazu gehören. Bei mir war es nicht so, und doch sind die Pferde seit meiner Geburt ein Teil von mir. Ich trage sie in meiner Seele. Niemand aus meiner Familie betreibt das Reiten als Wettkampfsport, und doch wusste ich von klein auf, dass ich Pferde um mich herum brauche.

Frage: Wie sehen Sie Ihre sportliche Kariere? Die nächste Weltmeisterschaft ist in Ihrem Heimatland.

Graves: Es ist großartig, im kommenden Jahr die WM auszutragen. Es ist eine große Ehre für uns, diesen Wettkampf in Nordamerika zu haben. Die Fans werden hinter uns stehen, die Stadien werden ausverkauft sein. Jede Chance mein Land zu repräsentieren ist einzigartig. Hier in Aachen habe ich es in die Mannschaft geschafft, nun hoffe ich, auch für das WM-Team im nächsten Jahr aufgestellt zu werden.

Frage: Sie kommen als Nummer 4 der Weltrangliste nach Aachen. Was rechnen Sie sich aus? Der US-Equipechef Robert Dover hat gesagt: „Laura ist heiß darauf, zu gewinnen“

Graves: (lacht) Ich bin immer heiß darauf zu gewinnen, ob es dann passiert, ist eine andere Frage. Wir trainieren hart und werden in Bestform nach Aachen kommen. Was anderes kommt für Aachen ohnehin nicht in Frage. Und  natürlich sind wir heiß auf den Sieg. Ich weiß, dass es harte Prüfungen werden, aber genau das ist es, was uns besser macht.

Frage: Wen sehen Sie als Ihren größten Gegner?

Graves: Kein Zweifel: Isabell, sie ist die Nummer 1 in der Welt. Es ist etwas schade, dass die Nummer 2 und 3, auch zwei Deutsche (Kristina Bröring-Sprehe und Dorothe Schneider, d.Red.), nicht teilnehmen können. Das ist etwas enttäuschend für mich, denn auf dem besten Turnier möchte ich die besten Gegner. Mal abwarten, was es am Ende wird, auch Catherine Dufour hat sich gerade bei den dänischen Meisterschaften super präsentiert. Klar ist: Es wird ein spannender Wettbewerb für die Zuschauer.

Frage: Wie bewerten Sie die Auftritte von Isabell Werth über die letzten Jahre gesehen?

Graves: Dazu gibt es überhaupt keinen Vergleich. Sie hat nicht nur ein Pferd, mit dem sie erfolgreich ist. Mit ihrer Art zu reiten, bringt sie ein Pferd nach dem anderen in den Spitzensport. Sie hat eine unfassbare Präzision im Dressurviereck – ich versuche übrigens täglich, das im Training zu kopieren.

Frage: Was könnte eventuell den Unterschied machen zwischen Ihnen und den anderen Reiterinnen?

Graves: Verdades und ich haben eine besondere Verbindung. Wir sind zusammen, seitdem wir Kinder sind. Er wird niemals „Nein“ sagen, wenn ich ihn um etwas bitte. Das hat nicht jedes Pferd, er ist unglaublich selbstlos. Kommt’s hart auf hart, kann das am Ende den Unterschied machen.

Frage: Welche Chancen sehen Sie für das US-Team?

Graves: Wir kommen in diesem Jahr mit einer sehr starken Mannschaft. Ich bin inzwischen so etwas wie der alte Hase in unserem jungen Team. Wir haben dieses Jahr zwei neue Pferde am Start, sie sind alle sehr stark und in der Lage, über 75 Prozent zu erreichen. Aber am Ende müssen wir die Leistung auch auf den Platz bringen.

Frage: Derzeit sind Sie in Aachen, haben sich in Belgien vorbereitet. Was fehlt Ihnen hier in Europa am meisten?

Graves: Ich vermisse meine Hunde – und meinen Freund. Es ist immer hart, von der Familie getrennt zu sein, von den Kindern – oder wie in meinem Fall den Hunden und Pferden (lacht). Das großartige an Europa ist aber, dass die Pferde hier zum Leben gehören. Ich bin mit meiner Trainerin Debbie McDonald hier und sehr  darauf fokussiert, meine Leistung zu verbessern, nur darum geht‘s.

Frage : Sie kennen den CHIO Aachen bereits – wie haben Sie die Atmosphäre empfunden?

Graves: Ich bin erst einmal in Aachen geritten, das war 2014, mein erstes Grand Prix-Jahr. Es war so motivierend, dort starten die besten Reiter der Welt auf dem besten Turnier der Welt. Es ist sehr aufregend, nun wieder eingeladen zu sein.

Frage: Warum ist es so aufregend beim CHIO Aachen zu starten?

Graves: Die Geschichte des Turniers ist unglaublich, das ist mit keinem anderen Turnier der Welt vergleichbar. Alles ist Weltklasse. Das geht bei den Stallungen los und endet bei der perfekten Art, wie wir Reiter umsorgt werden. Und erst die Zuschauer! Sie haben so viel Ahnung und wissen, worum es in unserem Sport geht. Dressurreiten ist nun mal komplex. Beim Springreiten weißt Du: Fällt die Stange, war’s ein Fehler.  Wie viel Ahnung die Zuschauer haben sieht man auch daran, wie gut sie mit der „Judging-App“, die die CHIO-Organisatoren anbieten, klar kommen. Es ist schön zu sehen, wie sich unser Sport hier etabliert hat. Das ist wirklich ein tolles Gefühl!

Frage: Und bei Ihrem ersten Aachen-Start fehlte die Musik…

Graves: Oh ja! Daran erinnere ich mich noch sehr lebhaft! Ich musste mich eigentlich auf die Prüfung vorbereiten, aber hab immer nur links und rechts geschaut, so beeindruckend war das alles. Zum Beispiel ist dort auch Charlotte Dujardin geritten. Mein Trainer sagte irgendwann: Laura, jetzt konzentrier Dich endlich! Aber ich war so durch den Wind, dass ich kaum reiten konnte. Irgendwie habe ich mich dann sogar für die Kür qualifiziert, aber ich hatte nichts vorbereitet, hatte auch keine Musik. Wir sind dann noch in die Stadt gefahren, haben in einem kleinen Geschäft noch Musik ausgesucht und direkt vor Ort auf eine CD gebrannt.

Interview Werth kurz vor CHIO Aachen Start

Im Gespräch mit der vielleicht besten Reiterin aller…


Im Gespräch mit der vielleicht besten Reiterin aller Zeiten – Isabell Werth kurz vor dem CHIO Aachen-Start

Unter den sieben besten Dressurreitern der Welt findet sich ein Name gleich dreimal: Isabell Werth. Mit drei verschiedenen Pferden ist sie in der aktuellen Weltrangliste vertreten, mit Weihegold führt sie das Ranking auch an. Besser geht´s nicht. Am Rande der Pressekonferenz vor Beginn des CHIO Aachen 2017 (14. bis 23. Juli) sprachen wir mit der Ausnahmesportlerin, die das Derssurreiten geprägt hat wie kaum ein zweiter Sportler und es immer noch tut.

Frage: Sie sind mit drei Pferden in den Top 10 der Weltrangliste, Sie bringen Weihegold mit nach Aachen. Wie stehen Sie zu ihrer Rolle als Top-Favoritin?

Isabell Werth: Ich bringe Weihegold und Emilio mit, beide sind glücklicherweise in einer sehr guten Verfassung. Ich hoffe, das bleibt auch so. Wir sind sehr gut vorbereitet, wenn wir nach Aachen kommen und hoffen, dass wir das dann abrufen können. Der Erwartungsdruck von allen Seiten ist hoch, auch von mir selber. Ich bin aber selbstbewusst genug zu sagen, dass ich mich mit der bezeichnung „Top-Favoritin“ gut anfreunden kann.

Frage: Wie schätzen Sie die Chancen der USA beim Lambertz Nationenpreis, insbesondere die Chancen von Laura Graves, ein?

Werth: Sie hat auf jeden Fall große Chancen, sie ist im Favoritenkreis. Sie war „Verdades“ Zweite im Weltcupfinale in Omaha. Wir nehmen die Herausforderung an und hoffen, dass wir die Amerikaner und auch die Dänen im Griff behalten, das ist ganz klar das Ziel der deutschen Mannschaft. Wir sind durch den Ausfall von Desperados und Showtime, die uns bei den Olympischen Spielen in Rio noch zur Verfügung standen, etwas geschwächt, trotzdem werden wir die Kurve kriegen.

 

Frage: Wen sehen Sie neben sich und Laura Graves noch im Favoritenkreis für den Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen?

Werth: Die junge Dänin Catherine Defour ist aktuell in einer Top-Verfassung. Auf sie bin ich sehr gespannt. Und auch mein Mannschaftskollege Sönke Rothenberger ist richtig gut drauf. Es gibt einige, die versuchen werden, mir in die Suppe zu spucken (lacht).

Frage: Sie kennen den CHIO als Aktive wie kaum eine Zweite, was macht für Sie das Turnier aus?

Werth: Es ist das größte und großartigste Turnier, das wir auf der Welt haben. Es ist eine unglaubliche Mischung aus Sport-, Familien- und Volksfest. Dazu kommt, dass alle reitsportlichen Disziplinen eingebunden sind. Das Publikum ist sehr verbunden mit dem Turnier und sehr emotional. Das Turnier wird ständig verbessert, es wird auch an kleinsten Stellschrauben gedreht. Es ist einfach das beste Turnier, das wir uns wünschen können.

 

Frage: Ihr niederländischer Springreiter-Kollege Jeroen Dubbeldam hat Ihnen original holländische Klompen geschenkt – Was verbindet Sie mit dem diesjährigen CHIO Aachen Partnerland?

Werth: Mit Holland verbindet mich sehr viel. Ich wohne nur 40 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt und habe so auf holländischen Turnieren fast ein Heimspiel. Ich hatte viele spannende Turniere und auch emotionale Wettkämpfe, die nicht immer nur schön waren, zum Beispiel mit Anky van Grunsven, meiner holländischen Kollegin und Rivalin. Das war anfangs wirklich Deutschland gegen Holland, ein bisschen wie auf dem Fußballfeld. Mittlerweile hat sich das entspannt, wir haben ein professionelles und respektvolles Verhältnis zueinander. Die holländischen Turniere sind sehr schön, es ist viel Respekt vorhanden. Und die Klompen sind super, die werde ich zuhause bestimmt tragen – vielen Dank an Jeroen.

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