Fahren

Newsfeed

CHIO Aachen: Ijsbrand Chardon Sieger auf der ganzen Linie beim CHIO 2018

Der erste Sieg des niederländischen Vierspännerfahrers Ijsbrand Chardon…


Der erste Sieg des niederländischen Vierspännerfahrers Ijsbrand Chardon beim CHIO Aachen ist 31 Jahre her, der letzte genau zehn Jahre. Dieses Jahr war es wieder so weit. Chardon gewann nicht nur die Einzelwertung um den Preis der Familie Richard Talbot, sondern auch heute das Kegelfahren um den Preis der Heitkamp & Thumann Group sowie zusammen mit seinem Sohn Bram und Koos de Ronde den Nationenpreis.

 

En CHIO Aachen wird Ijsbrand Chardon wohl so schnell nicht vergessen. Mit der einzigen fehlerfreien Runde heute im Kegelfahren um den Preis der Heitkamp & Thumann Group machte Chardon den Sieg in der Gesamtwertung des CAIO perfekt. Das Kegelfahren hatte es noch einmal in sich. In 105,46 Sekunden bewies Chardon nicht nur seine Meisterschaft an den Leinen, sondern auch gute Nerven. Zweiter wurde hier Georg von Stein (109,19), gefolgt von dem Belgier Edouard Simonet (110,04). Bemerkenswert waren auch der vierte und fünfte Platz der beiden deutschen Fahrerinnen Mareike Harm und Anna Sandmann. Letztere, die Tochter von Christoph Sandmann, einem von Deutschlands Topfahrern, ist noch ein ziemlicher Neuling im Vierspännersport, durfte auf Einladung des Veranstalters erstmals in Aachen an den Start gehen und schlug sich hervorragend.

 

Preis der Familie Richard Talbot

 

Apropos Neuling – ein solcher ist in Aachen auch Ijsbrand Chardons Sohn Bram. Der 25-Jährige hat schon Vierspännerturniere gewonnen, war aber noch nie in Aachen am Start und hatte im Vorfeld gesagt, er wolle unter die besten zehn kommen. „Das Potenzial für die top fünf wäre aber auch da“, so der Niederländer vor dem heutigen Finale. Tatsächlich wurde es Rang drei in der Einzelwertung mit insgesamt 165,51 Minuspunkten hinter seinem siegreichen Vater (157,87) und dem Australier Boyd Exell (158,82). Exell durfte sich sogar einen Fehler erlauben, ohne seinen Gesamtsieg zu gefährden. Doch es fielen zwei Bälle. Damit war der Weg frei für Chardon.

 

In der Siegerrunde des Preises der Heitkamp & Thumann Group war Exell dann gar nicht mehr am Start. Er hatte freiwillig verzichtet, weil ihm sein gebrochenes Sprunggelenk, mit dem er in Aachen am Start war, doch zu schaffen gemacht hat: „Ich hätte es nicht gedacht, aber ich bin müde! Man braucht sein Bein doch mehr als man denkt …!“

 

Elfter Nationenpreissieg in Folge

 

Auf den Sieg im Nationenpreis von Aachen haben die Niederländer quasi schon ein Abo: Es war der elfte in Folge. Mit 319,8 Minuspunkten ließen die Oranje-Fahrer (Ijsbrand Chardon, Bram Chardon, Koos de Ronde) das Team Deutschland (Michael Brauchle, Mareike Harm, Georg von Stein) locker hinter sich. Hier kamen 341,26 Minuspunkte zusammen. Rang drei ging an die Belgier (Dries Degrieck, Glenn Geerts, Edouard Simonet) mit 353,95 Minuspunkten.

CHIO Aachen: Oranje-Fahrer überragend im Preis der schwartz GmbH

An den Niederländern ist beim CHIO Aachen 2018…


An den Niederländern ist beim CHIO Aachen 2018 kein Vorbeifahren. Die Vierspänner aus dem Nachbarland haben heute im Marathon um den Preis der schwartz GmbH die ersten drei Plätze belegt und halten auch in der Nationenpreiswertung weiter die Führung.

 

Koos de Ronde ist bekannt als starker Geländefahrer und wurde seinem Ruf heute voll gerecht mit 110,77 Minuspunkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgte das Vater-Sohn-Duo Bram und Ijsbrand Chardon. Wobei der Junior seinen Vater mit 113,54 Minuspunkten schon wieder hinter sich ließ. Ijsbrand Chardon brachte es auf 114,98 Minuspunkte. Gestern, nach seinem Sieg in der Jagd um Punkte, hatte Bram Chardon noch erklärt, er fühle sich gut vorbereitet auf die Herausforderungen heute im Aachener Marathon – dem ersten seines Lebens. Da hat er nicht zu viel versprochen.

 

In der Mannschaftswertung liegen die Niederlande mit 312,80 Minuspunkten vor Deutschland (329,140) und Belgien (334,010). Für Deutschland lieferte Georg von Stein die beste Geländeleistung als Vierter mit 115,74 Minuspunkten. Michael Brauchle endete mit 118,72 Minuspunkten als Neunter. Mareike Harm lieferte das Streichergebnis auf Rang 16 (132,88).

 

In der Gesamtwertung um den Preis der Familie Richard Talbot führt weiterhin Boyd Exell, der ja mit gebrochenem rechten Sprunggelenk am Start ist. Er war im Gelände nicht ganz so flott unterwegs, wie sonst, wurde Siebter. Darauf angesprochen, ob er Schmerzen gehabt habe, lautete die Antwort: „Im Marathon hat man keine Schmerzen!“ Nur die Harten kommen auf den Wagen!

Ihm auf den Fersen sind in der Einzelwertung Ijsbrand und Bram Chardon. Immerhin hier hat der Vater noch die Hosen an. Boyd Exell hat 152,13 Minuspunkte auf dem Konto, Ijsbrand Chardon 157,87 Zähler und Bram Chardon 159,14 Punkte.

 

Der Tag heute im Marathon um den Preis der schwartz GmbH war nicht für jemanden mit gebrochenem Bein eine Herausforderung! Hochsommerliche Temperaturen erforderten eine hervorragende Kondition und auf dem Kurs waren so viele Zuschauer unterwegs, dass heute Morgen zum ersten Mal keine weiteren Karten mehr verkauft werden konnten. Das sind sich die Fahrer einig: Aachen ist etwas Besonderes! Die vielen Zuschauer fordern von den Pferden besondere Konzentration. Um es mit Michael Brauchle zu sagen, dessen Gespann durch verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt war: „In Aachen reicht es nicht, 80 Prozent zu fahren. Hier muss man 100 Prozent geben!“

Preis des Handwerks „der totale Wahnsinn“ für den Kreisverband Mettmann

Einen Sieg im ersten Anlauf feierte der Kreiverband…


Einen Sieg im ersten Anlauf feierte der Kreiverband Mettmann im Preis des Handwerks, dem Quadrillen Championat beim CHIO Aachen. Wie das ist? „Der totale Wahnsinn!“

 

Man könnte sagen, da ging die Lutzi ab als Iris Charles auf La Lutzi, Chantal van de Griend mit Lord Niro, Patricia Knell auf Fürst Finaldo und Stephanie Knell im Sattel von Don Giovann im stylischen grünen Glitzerfrack eine Quadrille der Klasse M zelebrierten, die die internationale Fünf-Sterne-Richter-Jury so hoch in den Notentopf greifen ließ wie sonst nur bei Isabell Werth & Co. Mit 18,7 Punkten (A-Note 8,9, B-Note 9,8) siegte der Kreisverband Mettmann unter der Ägide von Marco Schmid. Iris Charles fasste kurz und knackig zusammen: „Das war der absolute Hammer!“

 

Knapp geschlagene Zweite wurden mit 18,6 Punkten die Reiterinnen des Kreisverband Düren unter Sabine Fuchs: Anne Schagen/Sambalero, Rebecca Ida Winkler/Rockadinho, Svenja Wolf mit Dior und Deborah Zester/Remington D.

 

Der Dritte Platz ging an das Krefelder Quartett Angela Bißels/Faunus, Christina Dahl/Las Vegas, Nicole Louven/Laurino und Iris Rommerskirchen/Danoni, die von Tanja Liepack vorgestellt wurden (18 Punkte).

CHARDON JUNIOR HOLT SEINEN ERSTEN AACHEN-SIEG BEI DER JAGD UM PUNKTE

25 Jahre jung ist der Vierspänner-Fahrer Bram Chardon,…


25 Jahre jung ist der Vierspänner-Fahrer Bram Chardon, Sohn der niederländischen Legende an den Leinen, Ijsbrand Chardon. Und fast genauso lange ist er regelmäßiger Gast beim CHIO Aachen. Doch selbst sitzt er dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Bock. Und holte prompt seinen ersten Sieg.
Für die Vierspänner stand heute die Jagd um Punkte auf dem Programm, eine Prüfung bei der die Fahrer sich ihren Weg durch die Hindernisse selbst suchen. Je nach Schwierigkeitsgrad gibt es für das Absolvieren der Hindernisse eine festgelegte Anzahl Punkte. Es gewinnt der Fahrer mit den meisten Punkten und der schnellsten Zeit.

Und das war heute der Niederländer Bram Chardon bei seinem ersten CHIO Aachen-Start. „Ich war schon froh, wie es in den letzten beiden Tagen gelaufen ist“, erklärte der hochgewachsene Blondschopf, der zusammen mit seinem Vater Ijsbrand sowie Koos de Ronde die Nationenpreiswertung anführt. „Hier in Aachen zu starten, ist für mich ein Traum. Und dann heute Nachmittag mit der weißen Decke ins Hauptstadion einzufahren, das ist schon jetzt ein Riesenerfolg für mich!“

Aber noch ist der CHIO Aachen ja noch nicht vorbei. Morgen geht es ins Gelände auf die Marathon-Strecke. Bram Chardon sagt: „Ich fühle mich gut vorbereitet. Aber der Marathon in Aachen ist anders als überall sonst. Die vielen Menschen, die Atmosphäre, das macht es schwieriger, sich zu konzentrieren. Zumal die Pferde hier fünf Tage lang alles geben müssen. Aber das Gespann von heute geht morgen auch beim Marathon und Sonntag beim Kegelfahren. Das gibt mir Sicherheit. Außerdem fühle ich mich gut vorbereitet. Ich habe das Gefühl, wir sind bereit für Aachen.“

Brams Vater Ijsbrand Chardon wurde heute Fünfter. Sein Sohn war im vergangenen Jahr noch Beifahrer bei ihm. „Inzwischen ist das ein richtiger Battle zwischen Papa und mir. Aber wir sind immer noch ein Team, gehen zusammen die Strecken ab und machen uns einen Plan.“

Knapp geschlagene Zweite wurde Mareike Harm für Deutschland. An einem entscheidenden Hindernis war ein Ball gefallen. Sonst hätte sie gewonnen. „Es wäre natürlich schön gewesen, wenn der liegen geblieben wäre“, sagte die Schleswig-Holsteinerin. „Aber wir sind glücklich!“

Hinter Mareike Harm reihte der Ungar József Dobrovitz als Dritter ein, gefolgt von Koos de Ronde (NED), Ijsbrand Chardon (NED), Glenn Geerts (BEL) und Benjamin Aillaud (FRA). Der zweifache Dressursieger Boyd Exell (AUS) wurde „nur“ Achter.

CHIO Aachen: Exell übermächtig im Preis der Martello Immobilienmanagement GmbH & Co. KG, Niederlande führen im Nationenpreis

Er mag ein gebrochenes Bein haben, trotzdem ist…


Er mag ein gebrochenes Bein haben, trotzdem ist und bleibt der Australier Boyd Exell eine Klasse für sich unter den Vierspänner-Fahrern. Das hat er heute in der Dressurprüfung um den Preis der Martello Immobilienmanagement GmbH & Co. KG einmal mehr demonstriert.

 

Boyd Exell kann sich im Marathon am Samstag darauf konzentrieren, sein verletztes Bein nicht zu sehr zu strapazieren. Er gewann den Preis der Martello Immobilienmanagement GmbH & Co. KG – zugleich die erste Etappe der Einzelwertung um den Preis der Familie Richard Talbot – mit 34,68 Punkten. Das bedeutet einen komfortablen Vorsprung vor dem Franzosen Benjamin Aillaud (41,29), der seinerseits den mitfavorisierten US-Amerikaner Chester Weber hinter sich lassen konnte (42,18).

 

Exell war Ende Juni von einer fahrenden Kutsche abgesprungen und so unglücklich aufgekommen, dass er sich das Sprunggelenk seines rechten Fußes brach. Weil er aber unbedingt in Aachen starten wollte, wurden seine Wagen so umgerüstet, dass er nun mit dem linken Fuß die Bremse betätigen kann.

 

Mannschaftswertung

 

Seit 2007 sind die Niederländer ungeschlagen im Nationenpreis beim CHIO Aachen. Und nach der Dressuraufgabe um den Preis der Martello Immobilienmanagement GmbH & Co. KG, also der ersten Teilprüfung, fährt das Vater-Sohn-Duo Ijsbrand und Bram Chardon zusammen mit Koos de Ronde erneut auf der Siegerstraße. Die Niederlande führen mit 88,49 Minuspunkten vor Deutschland (94,68) und Frankreich (95,68).

 

Aus deutscher Sicht ist der zweite Rang ein Riesenerfolg. Im Team fahren der Europameister von 2015, Michael Brauchle, Georg von Stein und Mareike Harm. Letztere lieferte mit 45,13 Minuspunkten das beste Teamergebnis (Platz sechs). Bei Georg von Stein waren es 49,55 Minuspunkte (Rang acht) und Michael Brauchle hatte mit 58,93 Zählern das Streichergebnis (Rang 19).

„Zwei Dressurergebnisse mit einer vier vorne waren das, was wir immer angestrebt haben“, freute sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger, der außerdem auch noch Einzelfahrer zu betreuen hat, darunter Christoph Sandmann und dessen erst 22-jährige Tochter Anna, die noch recht neu ist im Vierspänner-Sport und das erste Mal in Aachen am Start ist. Die beiden „Sandmänner“ landeten mit soliden Vorstellungen in der Einzelwertung auf den Plätzen elf (50,97) und 14 (52,44).

CHIO Aachen: Boyd Exell fährt mit gebrochenem Fuß zum Sieg im Preis der Fa. Horsch, Der Entsorger

Heute stand für die Vierspännerfahrer erst einmal Dressur…


Heute stand für die Vierspännerfahrer erst einmal Dressur auf dem Programm im Preis der Fa. Horsch, Der Entsorger. Der Australier Boyd Exell war einmal mehr nicht zu schlagen – trotz gebrochenen Fußes.

 

Der Australier Boyd Exell geht dieses Jahr mit Handicap beim CHIO Aachen an den Start. Ende Juni Wochen war er beim Sprung vom Kutschbock unglücklich aufgekommen und hatte sich das rechte Sprunggelenk gebrochen. Aber Aachen wollte er sich nicht entgehen lassen. Also wurden seine Wagen so umgerüstet, dass er mit dem linken Fuß die Bremse betätigen kann, und nun ist er hier. Seit 2009 hat er siebenmal die Gesamtwertung der Fahrer gewonnen. 2014 hatte er sich mit Rang zwei begnügen müssen, 2015 gab es keine Fahrwettbewerbe.

Und dieses Jahr? Mit einem gebrochenen Fuß? Der hat ihn heute jedenfalls nicht vom Siegen abgehalten. Mit Weile sicherte sich Boyd Exell den Auftakt der Fahrwettbewerbe, die Dressurprüfung um den Preis der Fa. Horsch, Der Entsorger, die noch nicht für die Gesamtwertung zählt. Exell hatte 34,18 Minuspunkte auf dem Konto, das Gespann auf Platz zwei 42,82 Minuspunkte. Das wurde gelenkt von dem US-Amerikaner Chester Weber – übrigens der einzige Fahrer, der Exell in den letzten Jahren einmal hatte schlagen können beim CAIO Aachen. Das war 2014. Dritter wurde der Niederländer Ijsbrand Chardon, der es auf 43,71 Minuspunkte brachte.

.