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Isabelle Werth (GER)

„Ich bin so glücklich mit Emilio. Wir konnten uns hier in Aachen Tag für Tag steigern. Heute war er in bester Verfassung. Meiner Meinung nach war das bislang unser bester Grand Prix. Die Atmosphäre hier in diesem Stadion mit den phantastischen Zuschauern ist einfach gigantisch. Unser Ritt hat so gut zu der Musik gepasst. Das Gefühl, als das Publikum zum Schluss gejubelt und geklatscht hat, ist einfach unbeschreiblich. Einfach ein toller Tag! Und das nach dieser doch sehr aufregenden Woche mit diesen ganzen Hochs und Tiefs. Niemand wusste, was am nächsten Tag passieren würde, ob ein Reiter nun einen guten oder schlechten Tag haben würde. Eine wirklich aufregende Dressurwoche! Selbst das Wetter hat diese Woche mitgespielt.“

„Der CHIO Aachen ist wirklich ein außergewöhnliches Turnier. Jeder weiß, dass ich Aachen liebe! Neben Championaten ist Aachen wirklich das beste Reitturnier der Welt. Die ganze Atmosphäre, diese Mischung aus Sportveranstaltung und Volksfest, ist etwas ganz Besonderes.“

Kasey Perry-Glass (USA)

„Ich habe immer an mein Pferd geglaubt. 2016 war unser erstes Grand-Prix-Jahr und wir sind beide sehr schnell nach oben gekommen. Doch irgendwann wurde es zu viel. 2017 habe ich ihm und mir dann eine Pause gegönnt. So konnten wir uns wieder regenerieren und haben wieder zu unserer alten Form zurückgefunden. Und in Aachen haben wir heute eine tolle Leistung gezeigt. Wir waren sehr gut aufeinander abgestimmt und mein Pferd wollte unbedingt zeigen, was es kann. Ich bin einfach nur glücklich mit diesem Ergebnis, ich kann es selbst noch nicht so ganz fassen.“

Laura Graves (USA)

„Leider konnten wir heute nicht unsere optimale Leistung abrufen und wir haben ein paar für uns uncharakteristische Fehler gemacht. Das war schade. Aber okay, das ist unser Sport – erst recht, wenn man gegen so viele andere internationale Topreiter antritt. Man kann vorher nie wissen, wer zum Schluss an der Spitze steht. Das ist die Herausforderung in unserem Sport, auf den Zeitpunkt genau seine Topleistung abzurufen. Ich gebe Isabelle recht, das war wirklich eine sehr aufregende und verrückte Dressurwoche in Aachen (lacht). Wie gestern war mein Pferd auch heute ein bisschen nervös. Ich muss ihm von Turnier zu Turnier einfach ein bisschen Zeit geben, sich an diese Stadionatmosphäre zu gewöhnen.“